Startseite | Architektur | Architekten und Bauwerke | Das Soumaya Museum in Mexico City: Hommage an Rodin

Das Soumaya Museum in Mexico City: Hommage an Rodin

Soumaya Museum in Mexico City

Bei der Finanzierung dieses außergewöhnlichen Museums geht es um viel mehr als um einen Finanzier. In Anwesenheit des mexikanischen Präsidenten wurde das Soumaya Museum, das nach der verstorbenen Ehefrau des Spenders benannt wurde, eröffnet. Es ist ein Geschenk des Milliardärs an seine Heimatstadt und an das mexikanische Volk, von dem jeder Dritte in Armut lebt. Die Stahlkonstruktion des Bauwerks ist auch den Formen des Bildhauers Auguste Rodin nachempfunden. Im sechsten Stock sind in dem riesigen Hauptsaal Werke von Rodin zu bewundern. Des Weiteren werden Kunstwerke, die bei den Auktionshäuser Christie's und Sotheby's erworben wurden, von so namhaften Künstlern wie Leonardo da Vinci, Paul Cézanne, Henri Matisse und Pierre-Auguste Renoir ausgestellt. Alle ausgestellten Werke, die vorher im Besitz des Milliardärs waren, sind nunmehr der Allgemeinheit kostenfrei zur Besichtigung zugänglich. Das Soumaya Museum ist seit dem 2. März geöffnet.

Die Handschrift von Frank Gehry ist deutlich zu erkennen

Fernando Romero ist der Architekt, der von den Azteken und Rodin inspiriert wurde. Das beeindruckende Werk des Architekten Fernando Romero, das Somaya Museum in Mexiko, trägt die klare Linie, die auch in den Pyramiden von Tenochtitlan deutlich erkennbar sind. Der Finanzier Slim legt allerdings Wert auf die Feststellung, dass dieses imposante Bauwerk zwei Architekten gehabt hätte. Er sei einer davon. Der Erfolg hat bekanntlich viele Väter. Frank Gehry, der berühmte Architekt, Meister der ungewöhnlichen und auffällig futuristischen Formen, war zumindest am Innenausbau beteiligt. Fernando Romero, der Schwiegersohn des Museumsstifters, wäre wohl bei diesem visionären exorbitant außergewöhnlichen Bau etwas überfordert gewesen. Frank Gehrys Einfluss im Innenbereich, vielleicht auch am Bau selber, ist unverkennbar. Die runden Formen, die teilweise geneigt sind, weitab vom Alltäglichen, bedürfen seiner Unterschrift nicht, um als die Seinigen erkannt zu werden.

Mehr Informationen zum Muesum erhalten Sie auf der offiziellen Homepage.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Nach oben Scrollen